Folding@Home

Sicherlich fragen sich jetzt einige von euch, warum hier auf unserer Seite, auf welcher es ja um Overclocking geht, auf einmal Folding@Home auftaucht. Folding@Home ist ein Wissenschaftliches Projekt der Stanford University. Dabei geht es darum, dass Proteine auf dem heimischen Computer „gefaltet“ werden, wenn eine sogenannt WorkUnit, kurz WU, fertig berechnet  wurde, werden die Ergebnisse an Stanford zurück übermittelt. Diese dienen den Forschern an bekannten Krankheiten wie Alzheimer, Krebs etc. zu forschen und bessere Heilungsmethoden zu Entwickeln.
Das Projekt fällt dabei in den Bereich distribut-compuing, also verteiltes Rechen. Damit dieses ganze Projekt aber unter einem gewissen Ansporn steht, gibt es ein Punktesystem, in dem es eine Einzel- sowie eine Teamwertung gibt.
Dabei geht es beim 24/7 falten oder auch kürzeren Falteinheiten darum möglichst die meisten PointsPerDay zu erreichen. Hierfür optimieren die Falter ihr System bis ans maximum. Hier greifen wir nun auch ein, denn für die großen WUs für den SMP Clienten gibt es besondere Regelungen. Für diese speziellen WUs wurde ein Bonus System errichtet. Dieses Bonussystem ermöglicht es, neben den Standart-Punkten noch zusätzlich welche zu erlangen. Je schneller eine WU zuende berechnet wurde, umso größer fällt dieser.
Durch Overclocking lässt sich der zu erreichende Bonus deutlich, dahingehend auch die PPD steigern. Wichtig dabei ist jedoch ein absolut stabiles System, da WUs sehr empfindlich auf jeden kleinen Fehler reagieren und wer möchte nach 3 Stunden schon eine WU verlieren und von vorne beginnen?
Aus diesem Grunde arbeiten Overclocker sowie Falter sehr eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig in jeder Lage.

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